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Titelbild Polizeisport-Depesche

 Zielscheibe mit Darts in Deutschlandfarben

Tagung der Fachwarte Gesundheits- und Präventionssport

gps gruppenfotoIm Gesundheits- und Präventionssport ist Bewegung

Göppingen/Baden-Württemberg. Wie bei der Tagung des Deutschen Polizeisportkuratoriums in Reinhardtsgrimma (Sachsen) im September 2011 beschlossen, trafen sich mit einer Ausnahme am 11.05.2012 die Fachwarte der Länder und des Bundes für Gesundheits- und Präventionssport (GPS).

Gastgeber war das Land Baden-Württemberg. Die Organisation der Tagung hatte die Bereitschaftspolizeidirektion in Göppingen übernommen.

 

Die Tagung wurde durch Herrn Jochen Frech, Hauptorganisator und Fachwart für GPS in Baden-Württemberg sowie dem Fachwart im Deutschen Polizeisportkuratorium für GPS, Herrn Peter Barnack, eröffnet. Anschließend begrüßten der Leiter der Bereitschaftspolizeidirektion Göppingen, Leitender Polizeidirektor Erlewein und Polizeidirektor Barth als Vertreter des Bereitschaftspolizeipräsidiums die Teilnehmer/-innen und hoben in ihrer Begrüßung die besondere Bedeutung des Gesundheits- und Präventionssports für die Polizei. hervor.

 

Im ersten Tagesordnungspunkt erläuterte Polizeidirektor Uwe Kilz, 2. Vorsitzender des DPSK und als solcher zuständig für den GPS, das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Perspektivplan“ des DPSK bzw. der  in diesem Zusammenhang gebildeten Unterarbeitsgruppe (UAG) GPS. Der Abschlussbericht der AG „Perspektivplan“ und damit das Ergebnis der UAG GPS waren bei der Sondertagung des DPSK in Schwerin im März diesen Jahres beschlossen worden. Mit der Annahme des Abschlussberichtes der AG Perspektivplan und dem neuen „Konzept GPS im Polizeivollzugsdienst“ der UAG GPS wurden wichtige Aufgaben zur Umsetzung der in 2011 verabschiedeten Grundpositionen des DPSK abgeschlossen.

Grundpositionen zum Sport in der Polizei

 

Das Echo der Fachwarte war im Wesentlichen positiv, unbelassen der Tatsache, dass einige Punkte, die in der letztjährigen Fachwartetagung erarbeitet wurden, keine Berücksichtigung fanden. Nach intensiver Diskussion wurde das Ergebnis jedoch als ein von allen tragbares Grundlagenpapier akzeptiert. Die Chancen und Möglichkeiten die sich dadurch ergeben wurden erkannt. Eine gewisse Skepsis im Hinblick auf eine einigermaßen bundesweit standardisierte und einheitliche Umsetzung war allerdings weiterhin vorhanden. Dies ist vor dem Hintergrund einer unterschiedlichen Gewichtung des GPS in den einzelnen Ländern/dem Bund auch nachvollziehbar.

 

gps verabschiedungDie Tagung bot dem Gremium im weiteren Verlauf Gelegenheit, dem früheren Fachwart GPS in Baden-Württemberg, Herrn PHK Josef Schoch, für seine langjährige und engagierte Tätigkeit auf dem Feld des GPS zu danken und ihn offiziell aus dem Kreis der Fachwarte zu verabschieden.

 

Durch die kurzfristige Absage eines Referenten ergab sich den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über besondere Ereignisse oder Veränderungen im Zusammenhang mit dem GPS auszutauschen.

 

Dabei fanden die Entwicklungen des Behördlichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Hessen besondere Erwähnung. Dort ist in den letzten Monaten eine enorme Dynamik bei der Umsetzung des BGM zu beobachten. Dies wird auch deutlichen Einfluss auf den GPS in Hessen haben.

 

Am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring  erfolgte vor kurzem eine besonders interessante Veranstaltung, die das Interesse aller Tagungsteilnehmer weckte. Unter dem Motto „Xsund und Aktiv“ wurden abends bzw. im Anschluss an das Lehrgangsprogramm  Veranstaltungen/Aktionen zum Thema  „Ernährung und Bewegung“ durchgeführt.

 

Zum Abschluss des ersten Tagungstages präsentierte der Fachwart des Saarlandes, Thomas Immand, die mögliche Struktur und Inhalte des GPS in den  Internetseiten des DPSK. Ebenso wurden die Möglichkeiten der Gestaltung und der Nutzung dieser Seiten als Austausch- und Infoplattform erläutert.

 

Bei einer abendlichen Führung durch und einem Abendessen auf Schloss Filseck fanden die Teilnehmer/-innen weitere Gelegenheit, ihren Meinungs- und Erfahrungstausch in einem würdevollen kulturellen Rahmen und beim Genuss kulinarischer Spezialitäten fortzusetzen.

 

gps arbeitsgruppeDer zweite Tag stand unter dem Motto „Quo vadis GPS“. In Arbeitsgruppen wurden mehrere Schwerpunktthemen bearbeitet: Dabei ging es u.a. um mögliche Strategien zur Weiterentwicklung des GPS und der Art und Weise zur Nutzung des Internet für den Gesundheits- und Präventionssport. Aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen ergibt sich die Notwendigkeit einer Vielzahl von Projekten, welche die weiteren Entwicklungen im GPS mitgestalten sollen. Zur Umsetzung wurden in einem ersten Schritt die abschließende Gestaltung der Internetseiten, die Überarbeitung der Grafik des DPSK zum Sport in der Polizei und die Sammlung und Zusammenführung interessanter Aktionen/Projekte im GPS beschlossen. Den Verantwortlichen, Thomas Immand (Internetpräsentration), Holger Thomsen (Grafiküberarbeitung) und Hardy Hohlefeld  (Synopse GPS-Aktionen), sei für ihr freiwilliges Engagement an dieser Stelle besonders gedankt.

 

Mit diesen Ergebnissen und dem Eindruck, dass sich die Bereitschaftspolizei in Göppingen unter der Organisationsleitung von Herrn Jochen Frech als hervorragender Gastgeber präsentiert hatte, verabschiedeten sich die Tagungsteilnehmer in der festen Absicht, bis zur Tagung im Jahr 2013 weiter intensiv an der Fortentwicklung des GPS zu arbeiten.