Sport in der Polizei

Europäischen Polizeimeisterschaft 2011 im Judo

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In Paris wurden vom 13.05.2011 bis 16.05.2011 die Europäischen Polizeimeisterschaften im Judo durchgeführt. Die Athletinnen und Athleten der deutschen Delegation erreichten dabei beachtliche Erfolge und traten nach Abschluss der Wettkämpfe mit 10 Medaillen im Gepäck die Rückreise an.


Für die deutsche Delegation begann mit dem Abflug Richtung Paris am 13.05.2011 vom Flughafen Frankfurt/Main das Abenteuer „Europäische Polizeimeisterschaften 2011“ im Judo. Die Mitglieder der Delegation, beginnend mit dem Delegationsleiter, Herrn Polizeidirektor Uwe Kilz, über die Athletinnen/-en bis hin zu den Trainern (Frau Ilka Gißelmann und Herr Johannes Daxbacher), dem Physiotherapeuten Stephan Rudolph, dem Fachwart Herrn Günther Neureuther, dem Kampfrichter Klaus Pfaffl und dem Betreuer Herrn Johannes Distler waren gut vorbereitet und alle hatten sich als Ziel vorgenommen, die deutsche Polizei bestmöglich zu vertreten und zu repräsentieren.
 
In Paris wurde die Delegation von einem USPE-Beauftragten in Empfang genommen. Das Hotel der Wettkämper/-innen befand sich direkt neben der Wettkampfhalle. Kürzere Wege sind fast nicht möglich.
 
Das „Technical Meeting“, die Auslosung der Wettkampfpaarungen und die weiteren Festlegungen zur Organisation der Meisterschaft wurden vom französischen Ausrichter noch am ersten Abend professionell, wenn auch mit etwas Zeitverzug, erledigt.
 
Am Samstag, 14.05.2011 begannen die Europäischen Polizeimeisterschaften mit Polizeibeamten/-innen aus 21 europäischen Nationen.
 
Die Wettkämpfe wurden zeitgleich auf 4 Matten ausgetragen. Für die Betreuer der Mannschaften oftmals eine Herausforderung. Beispielsweise mussten 4 deutsche Judokas bereits in der ersten Runde zeitgleich antreten. Die Betreuung der Athletinnen/-en am „Mattenrand“ oder die Beobachtung möglicher/tatsächlicher Gegner durch Trainer und/oder Fachwart kam deshalb in einigen Fällen zu kurz. Stärken, Schwächen und eine optimale Wettkampftaktik mussten in diesen Fällen von den Sportlern/-innen allein analysiert bzw. herausgefunden werden.
 
Die Judokas der deutschen Mannschaft hatten sich in vielen Fällen Kämpfern/-innen mit Weltklasseniveau zu stellen und zeigten dabei neben ihrem kämpferischen Können, immer hervorragenden Kampfgeist, ein äußerst diszipliniertes Auftreten und was besonders herauszuheben ist, absolute Fairness. Insgesamt wurden packende Zweikämpfe mit spektakulären Würfen, Armhebeln und Würgetechniken gezeigt, was von den Zuschauern begeistert mit Applaus honoriert wurde.
 
Über die einzelnen Erfolge/Ergebnisse der Deutschen Judokas berichtet der Fachwart  im DPSK für Selbstverteidigung, Herr Günther Neureuther, selbst Inhaber des 7. DAN im Judo und erfolgreicher Wettkämpfer bei Deutschen, Europäischen und Weltmeisterschaften.

Bericht Fachwart


Europäischen Polizeimeisterschaften verliefen aus deutscher Sicht trotz des hochklassigen Starterfeldes außerordentlich erfolgreich. Sie endeten mit 10 Sportlern/-innen auf dem Siegerpodest. Mit immerhin einem Europameister, drei Vizeeuropameistern/-innen und 6 dritten Plätzen konnte man sehr zufrieden sein.
 
Teamgeist und Zusammenhalt waren im deutschen Team stark verankert und nach außen deutlich erkennbar. Dieser Mannschaftsgeist trug auch dazu bei, Enttäuschungen leichter zu verarbeiten.
 
Nach Abschluss der Wettkämpfe konnten sich die Sportler und Sportlerinnen auf die Abschlussveranstaltung freuen, welche in der Trainingshalle im Keller der Sporthalle statt fand. Auch hier trat die Deutsche Mannschaft, welche in einheitlichen Anzügen und Kleidern erschien, erkennbar als ein Team auf und repräsentierte die „Deutsche Polizei“ in hervorragender Weise.
 
Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch Gelegenheit, bei Musik das Tanzbein zu schwingen und die Möglichkeit, in diesem Rahmen die „Matten-Bekanntschaften“ zu vertiefen.

 

Ergebnisse zur EPM Judo 2011