Regina und Johannes Daxbacher werden, mit der Eine-Welt-Medaille in Silber geehrt. Diese Auszeichnung gibt es für herausragendes Engagement in der Entwicklungshilfe.
Das Ehepaar engagiert sich seit zehn Jahren in Äthiopien. Sie bauten dort Judosport-Strukturen auf und setzten sich vor Ort auch für demokratische Werte ein.







„Ihr langjähriger und persönlicher Einsatz ist ein hervorragendes Beispiel für die Erfüllung der 17 globalen Ziele der United Nations. Sie sind große Persönlichkeiten und wirken durch Ihr Beispiel an Glaubwürdigkeit und mit Ihren Lebenswerken“, begrüßte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller die Ehrengäste in der Villa Hammerschmidt in Bonn.

Speziell an Johannes Daxbacher und seiner Frau Regina gewandt:
„Judo und Entwicklung, das ist ein starkes Paar – so wie Johannes und Regina Daxbacher. Mit Ihrem langjährigen humanitären Engagement, dem Aufbau einer nationalen äthiopischen Judostruktur, setzen Sie sich für Werte wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Mut ein. Machen Sie bitte so weiter“

Es ist wohl einmalig in der Welt, dass eine Regierung ein Judo-Engagement dieser Art unterstützt und sogar die Protagonisten für ihre Entwicklungsarbeit höchst auszeichnet. So leistet die Deutsche Bundesregierung bzw. das Bundesministerium für internationale Kooperation und Entwicklung (BMZ) hierbei einen einzigartigen Beitrag zum globalen Thema „Judo für Frieden und Entwicklung“.
Johannes Daxbacher, der mehrfach von der afrikanischen und äthiopischen Polizeiführung zu Vorträgen und Trainings zum Thema „Judo als Mittel für eine elegantere Konfliktlösung für Polizei“ eingeladen wurde, zeigte sich sehr erfreut über diese hohe Wertschätzung der Deutschen Bundesregierung.
Der bayerische Polizeihauptkommissar sieht dies auch als Dank für die vielen Unterstützer und Freunde, die ihn in den letzten 10 Jahren bei dem praktisch-humanitären Entwicklungshilfeprojekt „Judo for Ethiopians“ unterstützt, beraten und motiviert haben.






(v.l.n.r. Staatssekretärin Maria Flachsbarth, Regina und Johannes Daxbacher sowie Bundesenwicklungsminister Gerd Müller)