Das deutsche Team hat am Wochenende mit einer starken Aufholjagd bei der Team-EM im polnischen Bydgoszcz den zweiten Platz erobert. Von allen Seiten wurde der starke Kampfgeist des insgesamt 50-köpfigen deutschen Teams gelobt. Die Bundespolizei war durch Dreispringerin Kristin Gierisch, Hürdensprinterin Cindy Roleder und Diskuswerfer Martin Wierig vertreten.

Chef-Bundestrainer Alexander Stolpe hatte bereits zu Beginn der Team-EM gesagt, dass am Ende jeder Punkt zählen wird und er sollte Recht behalten, denn am Ende triumphierte Polen mit 345 Punkten vor Deutschland (317,50 Pkt) und Frankreich (316,50 Pkt). “Eigentlich möchte ich niemanden herausheben, denn es war eine tolle Teamleistung”, sagte Stolpe. “Wir haben mit einem Punkt Vorsprung noch Platz zwei geschafft. Kompliment an die gesamte Mannschaft.”



Am vergangenen Wochenende kämpften 3400 Sportlerinnen und Sportler, bei zehn Deutschen Meisterschaften um insgesamt 194 Titel. „Die Finals – Berlin 2019“ vereinen Deutsche Meisterschaften im Bahnradsport, im Bogenschießen, Boxen und Kanu, in der Leichtathletik, beim Modernen Fünfkampf, Schwimmen sowie im Wasserspringen, Triathlon und Turnen. Die Athletinnen und Athleten der Bundespolizeisportschule aus Kienbaum traten in zahlreichen Disziplinen an und waren wieder einmal äußerst erfolgreich,



Quo vadis Dienstsport – moderner Dienstsport in der Polizei

40 Kolleginnen und Kollegen aus Bund und Ländern folgten der Einladung für den vierten Workshop des DPSK mit der diesjährigen Thematik „Quo vadis Dienstsport – moderner Dienstsport in der Polizei“. Der Workshop fand vom 16. bis 18. Juli in Wiesbaden bei der Polizeiakademie Hessen statt.


Dem Nachwuchstalent Tim Hecker, der seit 2017 eine Ausbildung bei der Bundespolizei macht, gelang im rumänischen Pitesti gemeinsam mit seinem C2-Partner Conrad Scheibner die U23-WM-Titelverteidigung auf der 1000-Meter-Strecke. Nach Monaten der Vorbereitung und unzähligen Kilometern auf dem Wasser stand am vergangenen Wochenende die U23-Weltmeisterschaft im rumänischen Pitesti an. Athleten aus mehr als 60 Ländern nahmen an der Veranstaltung teil, die die Zukunft des Kanusprints zeigt. Viele der Athleten haben die Olympischen Spiele in Tokio 2020 im Visier, andere blicken weiter in Richtung Paris 2024 und Los Angeles 2028.
Polizeimeisteranwärter Tim Hecker holte den U23 C2 1000-Titel gemeinsam mit Partner Conrad Scheibner, der sich eine Stunde zuvor bereits im C1 über die gleiche Distanz erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte.
Noch zur Halbzeit des Rennens lagen Hecker und Scheibner näher am hinteren Ende des Feldes als an der Spitze. "Bei 500 Metern dachte ich nur Oh mein Gott", sagte Hecker. Und selbst 100 Meter vor dem Ziel sah es nicht so aus, als könnten die beiden ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden. Doch mit einem atemberaubenden Zielsprint erkämpften sie sich doch noch Gold. „Wir hatten ein bisschen Probleme, aber wir haben es ganz gut geschafft. Für mich ist es etwas Besonderes, dieses Event zwei Jahre hintereinander zu gewinnen.



Die Zukunft ist gesichert. Der deutsche Bahn-Nachwuchs holt 13 Goldmedaillen in Gent. Die PMA’in Lea Sophie Friedrich von der Bundespolizeisportschule Kienbaum fährt dreimal auf das Treppchen. Sie wird Europameisterin über 500-Meter-Zeitfahren (33,63 sec.) und im Keirin.
Im Sprint belegt sie einen hervorragenden zweiten Platz. In einem Interview nachher: „Ich war die Woche vor der Europameisterschaft sehr angeschlagen, deshalb hatte ich ein dieses Ergebnis nicht erwartet“